Werner Beiter

 Im Rahmen der Finale des Bogen-Weltcups in Las Vegas im Februar 2018 wurde er in die Archery Hall of Fame aufgenommen.

 

Diese Archery Hall of Fame hat sich in Springfield im US-Bundesstaat Missouri ein Museum eingerichtet, in welchem Erinnerungsstücke der geehrten Personen zu sehen sind. Die Organisation besteht seit 1971. Seit damals werden regelmäßig Akteure geehrt, welche sich in besonderem Maße für den Bogensport einsetzen oder eingesetzt haben. Seien es Bogenschützen mit herausragenden Leistungen, Pioniere im Bogenschießen oder wie im Fall von Werner Beiter, Menschen, welche mit ihren Ideen und Entwicklungen den Bogensport maßgeblich beeinflusst haben. Aus zahlreichen Nominierungen jedes Jahr wählen im Schnitt 65 Repräsentanten aus Mitgliedern der Hall of Fame, Vorstandsmitglieder, sowie Repräsentanten von nationalen Verbänden, unterstützenden Organisationen und Medienmitgliedern aus dem Bereich Bogensport die zu ehrende Person aus.

 

Rick McKinney, seit 2014 amtierender Präsident der Archery Hall of Fame, mehrfacher Olympiateilnehmer und Weltmeister im Einzel und der Mannschaft und vor allem Freund von Werner Beiter seit den ersten Stunden, würdigte dessen Verdienste vor einem großen Publikum. Jahna Davis-Jurenka, u.a. Weltmeisterin im Feldbogenschießen und mehrfache nationale Meisterin und US-Team Mitglied präsentierte den Award. Die Töchter Nicole und Simone nahmen die Auszeichnung entgegen und bedankten sich für die große Ehre.

Werner Beiter’s Tochter Simone bedankte sich und erinnerte sich: „Mein Vater hat immer ein offenes Ohr für die technischen Probleme der Bogenschützen gehabt und hat es geliebt, dafür Lösungen zu finden. Das Turnier in Las Vegas war für ihn immer ein besonderer Ort mit besonderen Menschen gewesen, sodass die Ehrung in diesem Rahmen ihn sicher besonders glücklich gemacht hätte.“

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