Weltcup Berlin: Deutsche Compound-Schützen stark

Beim Weltcup in Berlin flogen gestern die ersten Wettkampfpfeile in der Qualifikationsrunde auf dem Maifeld nahe des Olympiastadions. Allen voran Lisa Unruh, Olympiazweite von Rio, zeigte ihre Klasse. Mit 646 Ringen konnte sie sich als Sechste des Recurveklassements direkt für die dritte Runde qualifizieren.

 

Dort aber könnte sie dann schon auf ihre Teamkollegin Elena Richter treffen, die mit 627 Ringen nur auf Platz 27 kam. Ringgleich reihte sich die Weltcupzweite von Antalya, Michelle Kroppen, knapp dahinter ein. Veronika Haidn Tschalova kam bei ihrem diesjährigen Weltcupdebüt auf Rang 43. Mit dem Team qualifizierten sich die deutschen Damen als Achte direkt für die zweite Runde, wo sie auf die Konkurrentinnen aus Groß Britannien treffen werden.

Bei den Männern lieferte Max Weckmüller mit 650 Ringen und Platz 29 das beste Ergebnis der deutschen Recurveherren. Seine Teamkollegen Kahllund (38.), Rieger (49.) und Wieser (82.) konnten nicht in die forderen Plätze miteingreifen. Eine sehr gute Leistung zeigte Marcel Trachsel hingegen mit dem Compoundbogen. Mit 703 Ringen und Platz 13 lag er deutlich über seiner Leistung, die er erst kurz zuvor bei der Rangliste gezeigt hatte. Klingner (25.), Hamdorf (47.) und Laube (49.) konnten sich ebenfalls für die nächste Runde qualifizieren. „Wir können optimistisch in die Finals gehen.“, zeigte sich Holger Hertkorn, Disziplinverantwortlicher Compound, zuversichtlich. Als Neunter der Qualifikation und neuem deutschen Rekord von 2090 Ringen, hat sich das deutsche Compoundteam direkt für Runde Zwei qualifiziert. Dort warten jedoch die Mitfavoriten aus Taiwan auf die deutschen Bogenschützen.

Auch die Frauen machten ihre Sache gut auf dem Maifeld in Berlin. Allen voran Kristina Heigenhauser, die wie ihr Teamkollege Weckmüller, Platz 13 der Qualifikation erreichte und mit 688 Ringen beste Deutsche wurde. Ihre Bogenkolleginnen Meißner, Schall und Eibeck landeten auf den Rängen 30, 42 und 52.

 

Text und Bild: DSB

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