Warum das Bogenschießen so gesund ist

Bogensport ist ein toller Sport. Egal, ob er als Wettkampf- oder „nur“ als Freizeitsport ausgeübt wird, ob er draußen oder in der Halle ausgeübt wird: Er hält fit, verbrennt Kalorien und stärkt den Geist. Kurzum: Er ist gesund.

Die folgenden Ausführungen beruhen letztlich auf einem Artikel der World Archery, den Andrea Vasquez verfasst hat. Hier also die acht Punkte, die unseren Sport zu einem ganz besonders gesunden Sport machen.

1. Bogenschießen verbraucht Kalorien

Bogensport ist für alle geeignet. Egal, welcher Altersklasse oder welchen Geschlechts. Sie alle müssen den Bogen spannen. Das verbraucht genauso Energie, wie das Ziehen der Pfeile am Ende. Bogensportler gehen während eines Wettkampfes jeden Tag rund acht Kilometer und können so zwischen 100 und 150 Kalorien in 30 Minuten verbrennen.

2. Bogenschießen stärkt den Körper

Das Spannen des Bogens beansprucht die Hauptmuskelpartien zwar nur kurz, dafür aber stark: Hände, Arme, Gelenke und untere Rückenmuskulatur werden gefordert, ebenso die anderen Körperteile rund um die Schulter. Die korrekte und andauernde Wiederholung der Bewegungen stärkt den Körper.

3. Bogenschießen fördert die Konzentration

Bogensportler lernen den Fokus auf den Schießablauf und die Routine zu legen. Sie versuchen Ablenkungen durch Wind, Distanz, Lärm oder durch ihre Konkurrenten auszuschalten, um einen perfekten Schuss zu absolvieren. Diese Kontrolle und Konzentrationsfähigkeit ist in anderen Lebensbereichen ebenso von Vorteil.

4. Bogenschießen fördert die Koordination

Die erforderlichen Schritte, um einen guten Ablauf des Schusses zu erreichen, müssen sich im Gedächtnis und Unterbewusstsein festsetzen. Während des Schusses geschieht so vieles gleichzeitig. Die Bewegungen müssen instinktiv erfolgen, da sie fast zur selben Zeit passieren und man sich keine Fehler leisten kann.

5. Bogensport fördert Geduld und Konstanz

Bogensport ist leicht zu erlernen, aber schwer zu perfektionieren. Er macht Spaß, kann aber auch frustrierend sein. Geduld und Konstanz im Training sind wichtig.

Der Entschluss, eine Technik genau zu wiederholen, macht einen Schützen nicht nur zu einem besseren Bogensportler, sondern wirkt sich auch positiv auf den gesamten Menschen aus.

6. Bogenschießen fördert das innere Gleichgewicht

Bogensportler bleiben unter Druck ruhig. Sie haben eine hohe Konzentrationsfähigkeit, atmen ruhig und haben ihre Nervosität im Griff. Wenn man gut schießt, verstreichen die Stunden blitzschnell und der Sport geschieht nur zwischen Mensch und Bogen. Nichts steht dazwischen. Es ist der perfekte Sport, um sein inneres Gleichgewicht zu suchen und zu finden.

7. Bogenschießen fördert das Selbstbewusstsein

Im Wettkampf ist der größte Konkurrent eines Bogensportler er selbst. Es ist einfach, sich klare Ziele zu stecken und den Weg dahin festzulegen. Schlussendlich stehen am Ende aber die geschossenen Ringe und die erbrachte Leistung. Positive Entwicklungen führen zu Vertrauen. Es gibt keinen besseren Sport, als den Bogensport, um das zu erfahren.

8. Bogensport fördert viele soziale Aspekte

Es gibt wenig Sportarten, bei denen Sportler verschiedener Niveaus sich untereinander messen können.

Bogensportturniere ermöglichen Freundschaften zwischen allen und jedem. Man weiß nie, gegen wen man als nächstes antreten muss. Nicht nur das: Ein wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass Bogensport der einzige Sport ist, bei dem Inklusion Realität ist.

Kein anderere Sportart erlaubt es behinderten und nicht behinderten Menschen so miteinander Sport zu treiben, wie das Bogenschießen. Bogensport ist darüber hinaus der ideale Familiensport, da mehrere Generationen ihn zusammen ausüben können.

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