Mentaltraining – Wissenschaft oder doch Bauchgefühl?

Die Meisten werden wissen, dass Bogenschießen zu den komplexesten Sportarten (wie auch z.B. Golf) gehört. Das bezieht sich zum einen auf den technischen (die Schießtechnik betreffend und auch das Material/Setup) als auch den mentalen Anspruch. Unabhängig von der derzeitigen Medienpräsenz unseres Sports, der sich sicherlich auf den olympischen Recurve und den Compoundbogen nach WA-Regeln begrenzt, können wir Bogenschützen in verschiedene Stufen einteilen. Da ist sicherlich der Freizeit-/Hobbyschütze, der als Ausgleich zu Beruf und Familie einfach einen entspannenden Sport betreiben möchte. Er hat im Grunde kein großes Interesse an Turnieren, die vielleicht über die Vereinsmeisterschaften hinausgehen. (Die Schützen, die nur ein bisschen im eigenen Garten rumflitschen lasse ich hier mal außen vor.) Und dann haben wir noch die Schützen, die sehr leistungsambitioniert sind. Sie möchten an Meisterschaften teilnehmen; Bundesliga, Landes- und Deutsche Meisterschaften, europäische oder eben noch höhere Wettkämpfe. Diese auf Leistung ausgerichteten Schützen wissen, dass ein guter Coach unabkömmlich ist. Ohne externes Coaching kommt kaum ein Top-Schütze heute zurecht. (Die wenigen genialen Autodidakten mal ausgenommen). Der Trainer kann Fehler von außen wesentlich leichter erkennen und beurteilen, Verbesserungen vorschlagen und bei der Umsetzung dieser hilfreich zur Seite stehen. Viele Vereine lehren die Grundlagen des Bogenschießens durch einen Vereins-Trainer (Übungsleiter oder Trainer-C o.ä.) oder einen erfahrenen Schützen.

Techniktraining & Mentaltraining

Direktes und indirektes Mentaltraining

Authentizität und Intuition

Mehr in der nächsten Ausgabe vom BOGENSPORT MAGAZIN

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