Die zehn besten Übungen fürs Aufwärmen

Richtiges Aufwärmen vor dem Bogenschießen ist sehr wichtig, wird aber von vielen Bogenschützen unterschätzt. Unser Experte Christian Petersen, Trainer beim Hamburger Bogenschützen Gilde, stellt die besten Aufwärmübungen vor.

Beim Bogenschießen werden bestimmte Muskeln, Gelenke und Bänder besonders gefordert – und sollten vorher ausreichend auf die Belastung vorbereitet worden sein. „Ohne eine gute Erwärmung drohen Zerrungen und andere Verletzungen“, sagt Christian Petersen, Trainer der Hamburger Bogenschützen Gilde von 1930 e.V., dem ältesten reinen Bogensportverein Deutschlands. Es gilt: Je besser das Warm-up, desto erfolgreicher später das Bogenschießen.

Beim allgemeinen Aufwärmen stehen die Schulter-, Arm- und Rückenmuskeln im Mittelpunkt. Mit schwenkenden und kreisenden Bewegungen der Gliedmaßen kann der Körper optimal auf das spätere Schießen eingestimmt werden. „Bei den Übungen sollte der Körper aber nicht voll belastet werden, sondern höchstens bis zur Hälfte der maximalen Leistungsfähigkeit“, rät Petersen. „So behält der Bogenschütze später die nötige Ruhe, um konzentriert zu schießen.“Das Theraband ist ein gutes Hilfsmittel für bestimmte Übungen. Das Band kann in mehrfacher Weise eingesetzt werden. Es gibt unterschiedliche Härtegrade der Bänder: Für den Anfänger im Bogensport empfiehlt Petersen das mittlere rote Band. Für Kinder ist das etwas leichtere gelbe Band gut geeignet. Fortgeschrittene Bogenschützen kommen sicher mit dem starken grünen oder extra starken blauen Band gut zurecht.

Zum Bogensport gehört im Idealfall auch ein Ausdauertraining, das zweimal pro Woche ausgeführt werden kann. Das stärkt die allgemeine Kondition. Beispiel: An zwei Tagen pro Woche 45 Minuten laufen oder schwimmen.

Wichtig: Auch beim Training ist ein gut ausgebildeter Bogensporttrainer „Gold“ wert. Schließen Sie sich daher am besten einem Verein an. Im Idealfall gibt der Trainer Ihnen ein regelmäßiges Feedback.

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