Bogenschützen beim Muddy Angel Run: Von der Schießlinie ab in den Matsch

Das Bogenschießen ist eine sehr ruhige, statische Sportart. Anders als beim Fußball oder beim Handball ist der Sport weniger „actiongeladen”. Von Bekannten oder Arbeitskollegen habe ich sogar schon gehört, dass es langweilig sei, als Außenstehender einem Bogenschützen beim Schießen zuzusehen.

 

Aktuell findet die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland statt, und im Vergleich beispielsweise zum Fußball kann ich diese Aussage als aktiver Bogenschütze sogar ein wenig nachvollziehen. Doch ist der Bogenschütze an sich daher grundsätzlich ein eher ruhiger und langweiliger Zeitgenosse?

Definitiv nicht! Dass es auch anders gehen kann, haben Schützinnen der Vereine aus Reken, Mülheim und Dinslaken am 10. Juni beim Muddy Angel Run in Gelsenkirchen bewiesen. Bei diesem Lauf handelt es sich um einen Schlammlauf speziell für Frauen, um durch die Teilnahme ein Zeichen gegen Brustkrebs zu setzen. Für den SV Benediktushof Reken gingen Sara Schiller und Melanie Luters an den Start, für die Bogensport-Akademie Mülheim/Ruhr sind Alessa Thiel und Antonia Bock angetreten, und von Team Bowjob waren Alexandra Sellhorst und Franziska Walk im Einsatz. Für die Mädels hieß es dann: Bogen an die Seite gestellt, weg von der Schießlinie und ab in Matsch und Dreck jeglicher Güteklasse.

 

Mehr in der nächsten Ausgabe vom BOGENSPORT MAGAZIN.

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