Bogenschießen: In Südkorea ist eben alles möglich…….Fivics eröffnet Archery-Cafés im Land

Ein Kaffee trinken, ein Stückchen Kuchen essen oder ein Eis schlotzen und dann Bogenschießen: Das ist in Korea die neue Geschäftsidee. Seit dem Gewinn von vier Goldmedaillen bei den letzten Olympischen Spielen in Rio ist das Land noch gänzlich verrückt nach Bogensport geworden. Jetzt gibt es dort sogar die ersten Archery-Cafés.
Die Idee der Firma Fivics kommt an. Die Leute sind begeistert, die Cafés voll. Relaxen, einfach nur mal zum Spaß Pfeil und Bogen in die Hand nehmen und schießen: In Korea scheint dies zum Renner zu werden. Wer zehn Pfeile schießen will zahlt zehn Dollar, wer eine halbe Stunde schießen möchte 20.
Der Prototyp eines Archery-Cafés befindet sich im neuen Firmengebäude von Fivics. Vier Schießbahnen stehen dort zur Verfügung und man sieht sich mit einem Andrang konfrontiert, der alle Erwartungen übertrifft. In der Zwischenzeit gibt es bereits Wartelisten.
Ein Highlight der neuen Einrichtung, die auch von Firmen gerne genutzt wird, ist die Möglichkeit, sich von ehemaligen koreanischen Spitzensportlern – darunter auch Weltmeistern – das Bogenschießen zeigen zu lassen. 200 Dollar sind dafür für eine Stunde auf den Tisch zu blättern.
In der Zwischenzeit gibt es in Südkorea bereits fünf solcher Archery-Cafés, die von Fivics nach dem Merchandising-System betrieben werden. Dies innerhalb kürzester Zeit. Statt wie beim großen Vorbild McDonald Hamburger und Pommes gibt es dort eben neben den Angeboten eines normalen Cafés die Möglichkeit, einmal mit Pfeil und Bogen zu schießen und so den Siegern von Rio nachzueiferen.

 

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