Die internationale Bogensport-Community war am 24. Januar aktiv beim Fackellauf der Olympischen und Paralympischen Spiele Milano-Cortina 2026 vertreten. Athleten aus verschiedenen Nationen, darunter Recurve- und Compound-Schützen, nahmen an der prestigeträchtigen Zeremonie teil und trugen die olympische Flamme durch ausgewählte Etappen. Diese symbolische Beteiligung zeigt den integrativen Charakter des Bogensports und seine Verbindung zu den Olympischen Werten.
Zum Artikel “Archers in Olympic torch relay”
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Schloesser & Fullerton führen die Weltrangliste anAm 22. Januar 2026 wurden die neuesten Weltranglisten-Positionen veröffentlicht: Gabriela Schloesser und Mathias Fullerton stehen an der Spitze ihrer jeweiligen Kategorien. Diese Platzierungen spiegeln aktuelle Leistungen im internationalen Wettkampfgeschehen wider und sind wichtig für Qualifikation, Setzlisten und strategische Planung der Saison.
Zum Artikel “Schloesser joins Fullerton at the top”
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Auszeichnung für langjährige Verdienste im BogensportMaria Emma Gaviria wurde am 23. Januar 2026 von World Archery mit einer Silber-Plakette für ihr Lebenswerk und langjährigen Beitrag zur Entwicklung des Bogensports geehrt. Als langjähriges Exekutiv-Board-Mitglied hat sie die strategische Ausrichtung und Governance des Sports auf kontinentaler und internationaler Ebene mitgeprägt und damit nachhaltige Impulse für weltweites Engagement gesetzt.
Zum Artikel “Gaviria honoured with lifetime achievement award”
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Der BSM-Kalender 2026Immer davon ausgehend, dass man „Kalender“ niemals genug haben kann, haben wir auch für 2026 wieder einen Jahreskalender mit zwei gelungenen Bogensport-Motiven erstellt, den wir Ihnen gerne zum Download anbieten möchten.
So behalten Sie einerseits den Überblick und das BOGENSPORT MAGAZIN in (hoffentlich) guter Erinnerung. Unter HIER geht’s zum Download.
Editorial zur Ausgabe 6/2025Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Winter bringt kurze Tage, kaltes Wetter und für viele von Ihnen begrenzte Trainingszeiten in der Halle – zugleich bietet gerade diese Zeit Möglichkeiten für einen persönlichen Entwicklungsschub. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch die Fachartikel der aktuellen Ausgabe des Bogensport Magazins.
Dazu zählt der Beitrag von Mehrdad Naderi über das Spezifische Physische Training (SPT). Diese Trainingsform schafft selbst bei eingeschränkten Hallenzeiten und knapper Zeit eine Grundlage für die Entwicklung Ihrer speziellen Kraft, Ausdauer und technischen Stabilität.
„Entwickle deine beste Form“ – diesen Gedanken greift Martin Dietrich im fünften Teil seiner Muskel-Coaching-Serie noch einmal auf. Er rückt die Bogenarm-Einheit in Bezug zur Bogenkräfte-Balance in den Fokus, damit sich die eigene Form nicht dem Zufall überlässt, sondern bewusst gestaltet wird. Parallel dazu widmet sich unsere Serie zum Basiswissen für das Grundlagentraining der strategischen Planung von Technikoptimierungen in der Hallensaison, um später mit einer stabilen Technik in die Freiluftsaison starten zu können.
Wie eine konsequente Entwicklungsarbeit im Vereinstraining aussehen kann, zeigt der praxisorientierte Erfolgsweg der 17-jährigen Berliner Athletin Frida Janke. Nach zehn Jahren kontinuierlichen Trainings im Verein gewann sie die Europäische Youth Cup-Serie 2025 und holte EM-Bronze im Feldbogenschießen. Der Fachartikel und das anschließende Interview mit Frida Janke geben Einblicke in den langfristigen Trainingsaufbau, Routinen und Entscheidungen, die zu diesem Erfolg führten. Ein zweites Beispiel liefert Lea Fischer, die sich 2020 noch ihren ersten Bogen aus Holz schnitzte und gerade einmal fünf Jahre später die Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden mit dem Recurve gewann.
Im Gespräch mit Anna Lena Gangluff berichtet sie aus ihrem Alltag im Sportinternat Oberhof und darüber, wie sie ihr Potential entfalten konnte.
Diese praxisorientierten Erfolgsgeschichten stehen beispielhaft für das heranwachsende Potential der Nachwuchsathletinnen und -athleten, aber auch für die positive Entwicklung im deutschen Bogensport insgesamt. Unsere Analyse der Weltrangliste verdeutlicht diesen Trend: In den vergangenen zehn Jahren konnten Bundestrainer Oliver Haidn und sein Team die Zahl der deutschen Top-10-Platzierungen in der Weltrangliste von durchschnittlich 2,2 auf 4,6 – um über 100 Prozent – steigern, trotz einer medaillenlosen Heimreise von der Weltmeisterschaft 2025 in Gwangju. Erfolgreicher fiel die Medaillenbilanz der deutschen Teams bei der Feldbogen-EM, der 3D-EM und dem Run Archery European Cup aus, über die wir in dieser Ausgabe berichten.
Den Bogen vom Spitzensport zurück zum Breitensport schlagen die Experten unserer Dr.-Spot-Serie, die Leserfragen beantwortet haben und damit das Informationsspektrum um praxisorientierte Impulse erweitern. Darüber hinaus erwartet Sie eine Vielzahl weiterer Themen – darunter auch die jährliche Weihnachtsgeschenke-Hitliste, die Ferah Noor für Sie zusammengestellt hat und vielleicht eine fehlende Geschenkidee für Sie bereithält.
Mit dieser Ausgabe im Dezember wünscht das Bogensport Magazin Ihnen und Ihren Lieben eine friedvolle Weihnachtszeit – und dass die Ziele, die Sie im kommenden Jahr anstreben, zu Möglichkeiten werden, die Sie mit Freude und Kraft entfalten können.
Herzlichst,
Euer Günter Kuhr
Die deutsche Mannschaft war vom 10. bis 12. Oktober beim diesjährigen European Cup Bogenlaufen in Montigny Lès Cormeilles (bei Paris) mit acht Athlet:innen vertreten und kehrte mit beeindruckenden sieben Medaillen heim. Insgesamt traten 102 Teilnehmer:innen aus Ländern wie Belgien, Estland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Irland, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien, Ungarn sowie neutralen russischen Athlet:innen an — ein größeres Starterfeld hatte es international bislang nicht gegeben. Im Einzel sicherte sich das deutsche Team u. a. Gold durch Udo Stark (AK Masters männlich), Sandra Szulc (AK Senior weiblich) und Marco Kreische (AK Senior männlich). Bronze gab’s für Anica Werner (AK U21 weiblich) und Susann Borrack (AK Masters weiblich).) In der Staffelwertung gewann die Frauenstaffel Silber, die Mixed‐Staffel bestand aus Sandra Szulc und dem Polen Grzegorz Chwastek und holte Gold.
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Weltcupfinale Nanjing: Kroppen und Unruh werden AchteBeim Saisonabschluss der Weltcupserie in Nanjing (18.–19. Oktober) erreichten Michelle Kroppen und Florian Unruh vom Deutscher Schützenbund das Finale unter den besten acht Bogenschütz*innen der Welt — belegten dort jedoch jeweils Rang 8. Kroppen unterlag im Viertelfinale mit 1:7 gegen die spätere Siegerin An San (KOR). Unruh, mit reduziertem Training nach der Geburt seines Sohnes, unterlag mit 0:6 gegen den Franzosen Thomas Chirault. Trotz der Ergebnisse bleibt die Teilnahme ein Meilenstein.
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3D Bogen-EM Divcibare: Gold für Judith WenzlBei der 3D‑Bogen-EM in Divčibare (Serbien) gelang Judith Wenzl eine beeindruckende Sensation: Mit dem traditionellen Bogen dominierte sie von Beginn an, setzte sich in der K.o.-Phase durch und holte im Finale im letzten Schuss Gold. Trotz widriger Wetterbedingungen mit Wintereinbruch und einem kurzfristig improvisierten Parcours ließ sie sich nicht beirren. Auch das restliche deutsche Team zeigte solide Leistungen, wenn auch ohne Medaillen.
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Editorial zur Ausgabe 5/2025Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in unserem letzten Editorial hatten wir Sie dazu aufgerufen, uns anlässlich des 30. BSM-Geburtstags Glückwünsche, Anregungen, Lob und Kritik mit auf unseren weiteren Weg zu geben. Sie haben sich nicht zweimal bitten lassen und von dieser Möglichkeit reichlich Gebrauch gemacht. Hierfür ein herzliches Dankeschön! Einen Teil Ihrer Statements und Geburtstagsgrüße haben wir in diese Ausgabe aufgenommen – alles zu verarbeiten war schlicht und einfach nicht möglich. Dennoch haben wir selbstverständlich alle Nachrichten gesichtet und versucht, aus den vielen Anregungen und Wünschen eine Tendenz herauszulesen.
Der Versuch einer kurzen Zusammenfassung könnte folgendermaßen aussehen: Sie sind im Großen und Ganzen mit unserer Arbeit zufrieden, wünschen sich aber, je nach Interessenslage, mehr „Blankbogen“, „Compound“, „Mental-Coaching“, „Produkt-Neuheiten“ … Das Problem: Was dem einen zu kurz kommt, ist dem anderen schon zu viel – womit aus den Wunschzetteln in der Summe leider keine eindeutige Handlungsempfehlung abzuleiten war.
Eines jedoch war eindeutig: Sie wünschen sich ein Fachmagazin, das Ihren Lieblingssport in allen Facetten darstellt und beleuchtet. Das passt perfekt, denn dasselbe Ziel haben wir uns ebenfalls gesetzt – können es zugegebenermaßen allerdings nicht immer erreichen. Dass wir nicht immer so können, wie wir wollen, kann je nach Situation unterschiedliche Gründe haben. Einer davon ist jedoch ein ständiger Begleiter: Wir brauchen mehr Autorinnen und Autoren, die die Vielseitigkeit des Bogensports in Worte fassen und die Lektüre auf diese Weise mit ihren Beiträgen bereichern können.
Im Beitrag „5 Fragen … an uns selbst“ gehen wir etwas detaillierter auf die Problematik ein, eines sei aber jetzt schon vorweggenommen: Grundsätzlich Interessierte können sich jederzeit, bestenfalls per E-Mail an redaktion@bogensport.de, bei uns melden – niemand wird verpflichtet, Sie bestimmen den Umfang Ihrer Mitarbeit selbst, und ein Autorenhonorar gibt’s noch obendrauf. Also: Worauf warten Sie noch?
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„Nun sag‘, wie hast du’s mit der Religion?“ – was Gretchen seinerzeit von Faust wissen wollte, war für diesen alles andere als angenehm; so forderte sie von ihrem Angebeteten nicht mehr und nicht weniger als ein Bekenntnis zum christlichen Glauben, worauf dieser nur mit Ausflüchten reagieren konnte. Übertrüge man die Gretchenfrage – sehr frei nach Goethe – in die heutige Welt der Medienschaffenden, könnte sie lauten: „Nun sag‘, wie hast du’s mit der KI?“ Auch diese (berechtigte) Frage kann durchaus unangenehm sein, wenn man nicht bereit ist, ehrlich darauf zu antworten. Das BSM-Redaktionsteam möchte diesen Zweifel, den Gretchen wohl verspürte, gar nicht erst aufkommen lassen und bekennt sich zu einem klar definierten Einsatz und Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Wir verwenden bei unserer redaktionellen Arbeit sogenannte KI-Sprachmodelle (LLMs), und zwar ausschließlich, um den von unseren Autoren mit menschlicher Intelligenz verfassten Beiträgen bei Bedarf den Feinschliff zu geben. In der Praxis bedeutet das: zum Redigieren, zum Korrigieren, zum Kürzen, zum Übersetzen und gegebenenfalls, um einzelne Passagen umzuformulieren. Sofern ausschließlich das bereits vorliegende Material überarbeitet wird, also keine Inhalte oder Textteile neu „erschaffen“ werden, verzichten wir auf eine entsprechende Kennzeichnung. Sollten wir aus irgendwelchen Gründen Inhalte mithilfe von KI generieren, werden wir unsere Leserinnen und Leser explizit darauf hinweisen.
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Womit wir auch gleich beim ersten Präzedenzfall wären. Vor etwas mehr als 30 Jahren erschien in der allerersten BSM-Ausgabe ein Interview mit keinem Geringeren als dem „Master“ aller Bogenschützen – Robin Hood. Zum 30. Geburtstag wollten wir uns nicht „lumpen“ lassen und haben weder Kosten noch Mühen gescheut, um den legendären Helden ein weiteres Mal zum Interview zu bitten. Zu vieles hat sich in den letzten drei Jahrzehnten verändert, als dass man es unkommentiert stehen lassen könnte – ebenso wäre es höchst fahrlässig, auf die Expertise des ausgewiesenen Fachmanns zu verzichten…
Liebe Leserinnen, liebe Leser, wie obenstehend schon angekündigt, möchten wir uns hiermit dazu bekennen, dieses Interview mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz geführt zu haben. Zunächst war es nur ein Test, der uns allerdings so gut gefallen hat, dass er es direkt in unsere „Geburtstagsausgabe“ geschafft hat. Vielleicht wird dieser Beitrag auch Ihnen ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern – wenn nicht, behalten Sie wenigstens Robins Worte im Hinterkopf: „Ringe statt Raufhändel“ – schöner und zeitgemäßer hätte es die menschliche Intelligenz nicht formulieren können.
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Das war jetzt viel in eigener Sache – zum 30. sei uns dies erlaubt. Wenn Sie nun das Magazin durchblättern, werden Sie sehen, dass wir uns längst nicht so viel mit uns selbst beschäftigt haben, wie es dieses Editorial vielleicht vermuten lässt. Wir wünschen Ihnen eine spannende und nutzenbringende Lektüre.
Herzlichst,
Ihr Axel Ziegler
Feldbogen-EM Walbrzych-Ksiaz: Einmal Gold und zweimal Bronze für DSB-TeamBei der Feldbogen‑EM in Walbrzych‑Ksiaz (15.–20. September) erzielte das DSB-Team insgesamt drei Medaillen: Das Männerteam holte Gold, die Frauen sichern sich Bronze und Nachwuchsschützin Frida Janke errang Bronze im Einzel der U21‑Recurve. Besonders beeindruckend war der erlesene Wettkampf gegen Spanien im Finale und das souveräne Auftreten in den Vorrunden. Trotz Chancen auf vier Medaillen blieb es bei drei – ein starkes Ergebnis.
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Quelle Text/Bild: dsb.de