Dr. Spot: Fragen an das BSM-Experten-Team

Nach dem Motto „Sie fragen – wir antworten“ veröffentlicht das BSM regelmäßig hilfreiche Tipps rund ums Bogenschießen. Wenn Sie ebenfalls mal Rat & Hilfe unseres Experten-Teams benötigen, lassen Sie es uns gerne wissen: dr.spot@bogensport.de. Im Folgenden lesen Sie Fragen und Antworten aus unsereren Ausgaben 3 und 4/2025.

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Frage an das Experten-Team:

„Mein gemessenes Zuggewicht liegt bei meiner Auszuglänge aktuell bei 33 Pfund. In dieser Saison möchte ich erstmals die 70 Meterrunde mitschießen. Ist ein X10-, ein ACE- oder für mich weiterhin ein Vollkarbonschaft die beste Wahl?“

Antwort von Felix Wieser:

Das kommt sehr auf deine Gesamtsituation an. Möchtest du dein Zuggewicht weiter steigern, würde ich dir vorerst noch zu einem günstigeren Schaft raten. Wenn das jedoch dein Ziel-Zuggewicht ist, spielt als nächstes dein Gesamtniveau eine Rolle. Triffst du zielsicher die Scheibe, kann man durchaus in ACE investieren. Gehen sehr regelmäßig Pfeile an der Scheibe vorbei und landen im Gras, rate ich dir weiterhin zu günstigeren Pfeilen. X10 machen in meinen Augen erst wirklich Sinn, wenn die Großzahl deiner Pfeile innerhalb vom Roten treffen.

Die Qualität des Pfeiles selbst (oder generell des Materials) macht nicht unbedingt den großen Unterschied, das Tuning des Bogens und deine Schießkünste wirken sich viel stärker aus. Bleibe vielleicht erstmal noch bei dem Material das du kennst und trainiere fleißig auf 70m. In neues Material wirst du sowieso mit der Zeit investieren und dann kann man die Pfeile immer noch kaufen.

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Frage an das Experten-Team:

„Es gibt unterschiedliche Aussagen zur Position der Sehne in den Zugfingern. Bisher hatte ich die Sehne im vordersten Fingergelenk des Zeige- und Mittelfingers platziert. Ist das zu empfehlen oder sollte ich noch tiefer einhaken?“

Antwort von Lisa Unruh:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Fingerposition im 1. Fingerglied viel Sinn macht. Man hat eine gewisse Sicherheit, rutscht nicht raus und durch den natürlichen Knick kann man einen guten Haken mit dem Handgelenk und Unterarm bilden. Natürlich kommt es auch auf die Form bzw. Länge der Finger untereinander an. Wenn die Länge der Finger stark variiert, sollte man sich an einem Finger orientieren den man als Ausgangspunkt wählt und die restlichen so positionieren wie die Anatomie es hergibt und auch keine Schmerzen entstehen.

Sicherlich kann man die Finger noch tiefer einhaken, aber warum? Dies würde ich nur empfehlen, wenn sich der Schütze, trotz Position im 1. Fingerglied, unsicher fühlt. Aber nicht zu tief, damit eine saubere Lösebewegung immer noch möglich ist.

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Frage an das Experten-Team:

„Welche der drei folgenden Maßnahmen hat den größten Einfluss und welche den geringsten auf das Spineverhalten des Pfeiles?“

1. Veränderung des Pfeilspitzen Gewichts
2. Schaftlänge
3. Tiller

Antwort von Felix Wieser:

Eine Veränderung der Schaftlänge hat definitiv den größten Einfluss auf das Schwingungsverhalten des Pfeiles. Danach kommt eine Veränderung des Spitzengewichts. Da ein Bogen und der Pfeil energetisch betrachtet zwei getrennte Systeme sind, hat der Tiller eigentlich keinen Einfluss auf das Schwingungsverhalten des Pfeiles. Ich hoffe ich konnte dir helfen und wenn du oder deine Freunde weitere Fragen habt, könnt ihr euch gerne jederzeit an Dr. Spot wenden. Sicher haben andere auch die gleichen.

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Frage an das Experten-Team:

„Ich habe immer wieder das Problem, dass die Wicklung am unteren Sehnenöhrchen beschädigt wird, während die Wicklung am oberen Sehnenöhrchen tadellos bleibt. Scheinbar gibt es an der Sehnenführung des Wurfarms eine Ursache. Gibt es einen Tipp, um das Problem zu beheben?“

Antwort von Maximilian Weckmüller:

Das ist natürlich unpraktisch. Ich würde in diesem Fall mal die Sehnenführung genau anschauen, ob dort raue Stellen oder eine scharfe Kante ist. Wenn dies so sein sollte, würde ich das vorsichtig und möglichst beidseitig abfeilen, sodass es symmetrisch bleibt. Meines Erachtens müsste es fast daran liegen, denn ich denke nicht, dass man die untere Öhrchenwicklung anderweitig stark abnutzt. Für die Leute, die ihre Sehne beim Abspannen auf den Wurfarm schieben, kann das vorkommen, aber da ist es ja meist das obere, da man dort die Sehne meist abspannt.

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Frage an das Experten-Team:

„Es gibt im Fachhandel Papierauflagen mit einer Streifenanordnung, anstelle der Ringbereiche. Ist ein regelmäßiges Training auf den Streifenauflagen zu empfehlen?“

Antwort von Michelle Kroppen:

Die sogenannten Streifenauflagen bieten gute Möglichkeiten der Fehleranalyse. Ich empfehle das Training auf diese Auflagen. Gerne erstmal horizontal und vertikal. Danach kann man herausfinden, ob man das „Gold“ häufiger auf der vertikalen oder der horizontalen Auflage trifft und sieht somit, ob die Fehler des Schießens eher hoch-tief oder eher rechts-links sind und danach an genau dieser Fehlerquelle arbeiten.

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Frage an das Experten-Team:

„Wie lässt sich bei einem Recurveschützen erkennen, ob die Rückenspannung korrekt eingesetzt wird – und woran sieht man, dass stattdessen zu viel mit dem Bizeps gearbeitet wird?“

Antworten von Lisa Unruh:

Sehr komplexe Frage. Ob die Rückenspannung korrekt eingesetzt wird, kann man meistens am Handgelenk des Zugarmes erkennen. Das Handgelenk sollte entspannt sein und dabei sollte es gerade oder leicht vom Schützen weg zeigen, dann ist es ein gutes Zeichen. Wenn der Ellenbogen sich im Endzug um dem Körper rotiert, ist es ebenfalls ein Zeichen für eine gute Rückenspannung.

Eine Bizepsspannung ist grundsätzlich vorhanden, aber sie sollte möglichst gering sein.

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Frage an das Experten-Team:

„Ich hatte meine Pfeilflug zum Beginn der Saison relativ gut abgestimmt und der Pfeil flog optisch sauber. Nach einigen Wochen bemerkte ich, dass der Pfeil wirklich schlecht flog, obwohl ich keine Veränderungen am Equipment vorgenommen hatte. Wie kann das passieren?“

Antwort von Max Weckmüller:

Das passiert uns auch immer wieder. Das kann verschiedene Gründe haben. Wenn ich davon ausgehe, dass die Bedingungen bei beiden Tests gut und relativ gleich waren, denke ich an folgende Möglichkeiten:
Als erstes würde ich kontrollieren, ob irgendetwas kaputt ist, zum Beispiel Pfeilauflage, Button, oder ob sich vielleicht etwas verstellt haben kann. Es kann auch durch Verschleiß der Sehne oder am Tableder zu Unterschieden kommen, die man am Pfeilflug sehen kann. Wenn bei mir das Tableder sehr dünn wird, reagiert mein Pfeil durchaus anders. Wenn sich die Technik in der Zeitspanne deutlich ändert, macht das oft auch einen Unterschied. Gerade Veränderungen an der Zughand beeinflussen die Steifigkeit, Änderungen an der Bogenhand können zusätzlich eine andere Nockpunkthöhe fordern und damit das alte Setup unpassend machen. Die letzte Idee, die ich hätte, wäre eine Zuggewichtsänderung, denn der Bogen kann durchaus an Zuggewicht verlieren. Bei mir sind es bei neuen Wurfarmen – vom ersten Aufspannen bis nach 2000 Schuss – meist 0,5 lbs und nach nochmal 5000 Schuss oft nochmal 0,5 lbs. Damit fliegt der Pfeil schon definitiv anders. Da muss man auf jeden Fall dann nachstellen.

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Frage an das Experten-Team:

„Welche Einschränkungen gelten laut dem Regelwerk für die Verwendung von visuellem Zubehör an Compound-Zielvorrichtungen hinsichtlich Farbe, Form und Lichtquellen und gibt es dazu Literaturquellen?“

Antwort von Sabrina Steffens:

Zuerst einmal gelten die Bestimmungen der Sportordnung und der WA-Regeln, die besagen, dass bei einem Compoundbogen generell „jegliche Ausrüstungsgegenstände zulässig sind, soweit sie nicht elektrisch oder elektronisch sind, die Sicherheit nicht gefährden und andere Wettkämpfer nach vernünftigem Ermessen nicht stören.“ Speziell zum Visier gibt es die Bestimmungen, dass der/die Zielpunkt/e ein oder mehrere Visierstäbe aus optischem Plastikfasermaterial und/oder ein oder mehrere chemische „Glühstäbchen“ sein dürfen. „Das Glühstäbchen muss umhüllt sein, so dass andere Wettkämpfer nicht gestört werden. „Peep Elimination“-Visiere dürfen geschossen werden unter der Voraussetzung, dass ein derartiges Visier keine elektrischen oder elektronischen Ausrüstungsteile enthält.“ Eine Längenbegrenzung des Visierstabs, wie es beim Recurvebogen der Fall ist, gibt es beim Compound nicht.

Zudem gibt es Interpretationen, also Regelauslegungen, der WA zum Compound-Scope, die auf der Homepage der WA verfügbar sind.

Erlaubt sind also im Vergleich zum Recurve mehrere Visierpins, auch Leuchtpins, außer bei unbekannten Entfernungen, da darf nur ein Zielpunkt vorhanden sein. Bezüglich der Farbe gibt es keine Einschränkungen. Zur Form gibt es im Kampfrichter-Handbuch, verfügbar in deutscher Übersetzung auf der Homepage des DSB, verschiedene Beispiele für Visiere, die auf unbekannten Entfernungen verboten sind, wie zum Beispiel ein Kreuz durch einen Kreis oder ein Punkt und eine separate Linie. Auf bekannte Entfernungen gibt es für Compound-Visiere keine Einschränkungen bezüglich der Form. Worauf allerdings geachtet werden muss ist, dass um das Scope herum keine weitere Abdeckung vorhanden sein darf, weil dies ein Sicherheitsrisiko darstellt (siehe WA-Interpretation vom 08. Februar 2009).

Ansonsten sind sowohl runde als auch eckige Visiere zulässig. Die Visier-Elemente dürfen auch auf verschiedenen Ebenen, nicht nur eindimensional, vorhanden sein („Peep Elimination“; siehe WA-Interpretation vom 15. Juli 2019).

Falls Ihr vor einem Wettkampf oder einer Meisterschaft unsicher seid, ob Eure Ausrüstungsgegenstände den Regeln entsprechen, könnt Ihr Euch auch immer an die Technische Komission Bogen des DSB wenden, wir geben Euch gern Auskunft!


Auch Sie haben Fragen an unser Experten-Team? – So funktioniert’s:

1. Schicken Sie uns Ihre Frage per Mail an dr.spot@bogensport.de
2. Bitte stellen Sie pro Mail nur EINE Frage
3. Formulieren Sie Ihre Frage so kurz und verständlich wie möglich

Payal Nag: Aufstieg trotz aller Widrigkeiten

Para-Recurve-Athletin Payal Nag, die weltweit erste vierfach Amputierte in diesem Bogensport-Bereich, hat sich nach nationalen Erfolgen den Weg in internationale Wettbewerbe gebahnt. Bei den Asian Youth Para Games in Dubai 2025 debütierte sie auf der internationalen Bühne, sammelte wertvolle Erfahrung und zeigte trotz fehlender Medaille große mentale Stärke. Nag betont, dass kontinuierliches Training und Geduld ihre Ziele – inklusive LA28-Paralympics – vorantreiben.

Zum Artikel “Payal Nag: Aufstieg trotz aller Widrigkeiten”

Quelle Text/Bild: worldarchery.sport

Tacherting schießt sich zum Rekordmeister

Die FSG Tacherting sicherte sich beim Bundesligafinale Bogen am 28. Februar in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden vor mehr als 900 Zuschauer:innen den Titel und ist nun mit sechs Meisterschaften alleiniger Rekordmeister der Bundesliga. Im Goldfinale gewann der Titelverteidiger deutlich 6:0 gegen den SV Dauelsen, Bronze holte die SGi Welzheim gegen Villingen-Schwenningen.

Zum Artikel “Bundesligafinale Wiesbaden: Tacherting schießt sich zum Rekordmeister”

Quelle: www.dsb.de / Bild: Eckhard Frerichs

Bundesligafinale Wiesbaden: Alle in die Zehn

Beim Bundesligafinale im Bogenschießen am 28. Februar in Wiesbaden dreht sich alles um die „10“ – nicht nur, weil alle Pfeile ins Zentrum sollen, sondern weil das Event zum 10. Mal in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit stattfindet. Zahlreiche Routiniers und junge Talente, Dauerteilnehmer wie Felix, Katharina und Moritz Wieser, sowie internationale Starter sorgen für Spannung. Der Deutsche Schützenbund feiert dieses Jubiläum mit Überraschungen und zehn spannenden Matches. Zuschauer erleben live Stimmung, Technikshow und hochklassigen Sport.

Zum Artikel “Bundesligafinale Wiesbaden: Alle in die Zehn”

Quelle: www.dsb.de / Bild: Eckhard Frerichs

Bundesliga Bogen: Die Aufsteiger stehen fest

Der Deutsche Schützenbund berichtet über die Teams, die sich für die Saison 2026/27 in die 1. Bundesliga Bogen gekämpft haben. Aus dem Norden steigen der BSSC Olympia Berlin und der Itzehoer Hockey-Club auf, aus dem Süden der SV Moosbach und der 1. BSC Karlsruhe. Für Moosbach und Karlsruhe ist es die Erstliga-Premiere, Berlin ist bereits früher erstklassig gewesen, Itzehoe spielte zuletzt 2024/25 in der Eliteliga. Während Berlin und Moosbach als Meister klar aufstiegen, nutzten Karlsruhe und Itzehoe als Drittplatzierte die Regelung, dass Zweitvertretungen nicht aufsteigen dürfen.

Zum Artikel “Bundesliga Bogen: Die Aufsteiger stehen fest”

Quelle Text/Bild: dsb.de

Vorschau: Europäische Hallenmeisterschaften

Die 21. European Indoor Archery Championships 2026 finden vom 17. bis 21. Februar in Plovdiv (Bulgarien) statt und versammeln rund 318 Bogenschütz:innen aus 28 Nationen. Besonders im Fokus stehen Titelkämpfe in Recurve, Compound und Barebow – sowohl in Einzel- als auch Teamwertungen. Spitzenathleten wie Simone Barbieri (World Games Champion) zählen zu den Favoriten, während der Wettbewerb auf hohem internationalen Niveau erwartet wird.

Zum Artikel “Preview: Barebow stars lead expanded 21st European Indoor Championships in Plovdiv”

Quelle Text/Bild: worldarchery.sport

Illaria Knibb: Vorreiterin im Barebow-Bereich

Die britische Barebow-Spezialistin Illaria Knibb setzt sich als eine der führenden Athletinnen im Barebow-Schießen durch und nutzt die kommenden European Indoor Archery Championships in Plovdiv als Bühne, um ihre Ambitionen weiter zu untermauern. Trotz einer Präferenz für Outdoor-Wettkämpfe führt sie das britische Barebow-Team an und gilt als zentrale Figur für diese Disziplin bei internationalen Hallenturnieren.

Zum Artikel “Illaria Knibb wants to be the “face of barebow””

Quelle Text/Bild: worldarchery.sport

Editorial zur Ausgabe 1/2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wer kennt ihn nicht, den Hype um Sammelkarten, der insbesondere im Vorfeld von Fußball-Welt- und Europameisterschaften selbst in die Wahrnehmung derjenigen dringt, denen die Materie ansonsten eher fremd erscheint. Wer sich – wie zugegebenermaßen auch ich – bisher eher oberflächlich mit dem Thema befasst hat, wird denken: Kinderkram. Oder auch: Geldmacherei. Beides mag in vielen Fällen zutreffen, doch der Bericht von Anna Lena Gangluff über das Projekt von „Titan Sports“ zeigt einmal mehr, wie sehr man sich auch täuschen kann. (Was dummerweise auch vorprogrammiert ist, wenn man der Versuchung erliegt, lieber Klischees zu pflegen, statt sich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen …). Kurz zusammengefasst erzählt der Bericht von einem motivierten Team, einer jungen Idee, einer gehörigen Portion Idealismus und ganz viel „Bock“ darauf, ein Projekt umzusetzen, bei dem der schnelle Return on Investment offenbar nicht die oberste Priorität hat. Das ist nicht nur sympathisch – nein, es hilft in diesem Fall auch dem Bogensport. Denn es verschafft den Athletinnen und Athleten unseres Lieblingssports auch dann Präsenz, wenn der letzte Pfeil geschossen und das Event zu Ende ist. Doch lesen Sie selbst – und lassen Sie uns Ihren Standpunkt wissen.

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Viele brauchen sie heute schon, und die meisten von denen, die heute noch „ohne“ können, werden sie irgendwann einmal brauchen. Falls Sie es noch nicht erraten haben: Es geht natürlich um die Sehhilfe. Und – das ist dieses Mal kein Klischee, sondern beruht auf eigenen Erfahrungswerten – spätestens dann, wenn das fortgeschrittene Alter den Adler zum Maulwurf mutieren lässt. Nun stellt der Sport im Allgemeinen (und das Schießen im Besonderen) ganz spezielle Anforderungen an die jeweilige Sehhilfe, weshalb die „Alltagsbrille“ beim Sportmachen ihren Dienst oft versagt. In einem Gastbeitrag erläutert Augenoptikermeisterin und Sportoptometristin Hannah van Leeuwen die erforderlichen Maßnahmen, um die kleine, aber lästige Einschränkung auch an der Schießlinie bewältigen zu können. Eigentlich eine gute Sache – wäre da nicht die Tatsache, dass die schwindende Sehkraft dann nicht mehr als Ausrede für hoffnungslos verschossene Pfeile herhalten kann.

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Nutzwert, Nutzwert, Nutzwert – so lautet das Credo einer jeden Redaktionskonferenz. Bestenfalls gelingt es uns, das BSM so attraktiv und nutzwertig zu gestalten, dass auch ältere Ausgaben immer wieder zur Hand genommen werden und möglichst kein Exemplar jemals den Altpapiercontainer von innen sieht. Doch auch uns ist bewusst: „Der Weg ist das Ziel.“ Die „perfekte Ausgabe“ bleibt ein Konstrukt, eignet sich aber als hervorragende Zielgröße und spornt uns an, von Ausgabe zu Ausgabe besser zu werden. Hinsichtlich der Nutzwertigkeit hat unsere „1/2026“ somit einiges zu bieten: Neben der Fortführung unserer beliebten Serien „Basiswissen“ und „Muskelcoaching“ stellen wir fünf Release-Typen vor und zeigen auf, welche Modelle für welches Leistungsstadium geeignet sind. Darüber hinaus konnten wir mit Florian Unruh einen weiteren Experten für unsere Rubrik „Dr. Spot“ gewinnen, der nicht gezögert und wenig später auch schon geliefert hat. Und rechtzeitig zur Drucklegung (aber zu spät für den aktuellen „Dr. Spot“) hat uns auch die Zusage von Nico Wiener erreicht. Ergo: Compounder, stellt uns Eure Fragen. Zeit für ein herzliches Dankeschön an unser nun erweitertes Experten-Team – uns ist natürlich klar, dass die Fragen nicht immer gelegen kommen, und wir rechnen Euch hoch an, dass Ihr unserer Leserschaft dennoch regelmäßig Rede und Antwort steht.

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Auch unter unseren übrigen Themen werden Sie höchstwahrscheinlich fündig werden. Nur um einige Stichpunkte zu nennen: Compound bei der LA28, die JVD-Open als Event für die Bogensport-Community, 5 Fragen an Michelle Kroppen, Brady Ellison hat noch Lust ….

Wir wünschen wie immer viel Spaß bei der Lektüre.

Herzlichst,

Ihr Axel Ziegler

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Von den Basics zum Gold: Gloria Kitali’s Barebow-Reise

Die afrikanische Barebow-Meisterin Gloria Kitali blickt auf ihren Weg im Bogensport zurück: Vom grundlegenden Einstieg über intensives Training bis hin zur Spitze bei den African Championships. Der Artikel beleuchtet, wie sie durch kontinuierliche Entwicklung und Hingabe zu ihren Erfolgen kam – ein inspirierendes Portrait für alle, die ihre Technik und Wettkampfambitionen im Barebow-Bereich weiterentwickeln möchten.

Zum Artikel “Von den Basics zum Gold: Gloria Kitali’s Barebow-Reise”

Quelle Text/Bild: worldarchery.sport

Mashail Alotaibi: Kampfgeist & erster Internationaler Erfolg

Die junge Bogenschützin Mashail Alotaibi erlebte ihren ersten großen internationalen Wettkampf trotz ärztlicher Bedenken: Ihr Arzt erlaubte die Reise nur unter der Bedingung, dass sie mit einer Medaille zurückkehrt. Unbeirrt nahm sie teil, zeigte großen Einsatz und ließ sich nicht entmutigen – eine Motivation für alle, die trotz Hindernissen im Bogensport ihre Ziele verfolgen.

Zum Artikel “Mashail Alotaibi: Kampfgeist & erster Internationaler Erfolg”

Quelle Text/Bild: worldarchery.sport