Vom 02. bis zum 04. März 2018 wird in der Klingenhalle Solingen die Deutsche Meisterschaft Halle 2018 (DSB) ausgetragen. Die Wettkämpfe um die Titel des Deutschen Meisters sind ein Publikumsmagnet für alle Fans des Bogensports, die den nationalen Stars des Bogenschießens über die Bogenschulter sehen möchten. Insbesondere bei den Finalrunden der topplatzierten Damen und Herren wird das Publikum die Stimmung in der Sporthalle kräftig anheizen. Zahlreiche Aussteller mit ihren Verkaufsständen machen die Deutsche Meisterschaft jährlich zu einer Messe des Bogensports.
Veranstaltungsort
Klingenhalle Solingen
Kotter Straße 9
42655 Solingen
Ablaufplan
Trainingspfeile und die Gerätekontrolle findet jeweils eine Stunde vor Wettkampfbeginn statt.
Freitag, 02.03.2018 ab 10:00 Uhr
Compound Damen, Herren, Junioren (m/w) und Masters
Blankbogen Damen und Herren
Samstag, 03.03.2018 ab 09:00 Uhr
Recurve Junioren (m/w) und Jugend (m/w)
Samstag, 03.03.2018 ab 14:00 Uhr
Recurve Damen, Herren, Masters (w) und Seniorinnen
Sonntag, 04.03.2018 ab 09:30 Uhr
Recurve Schüler A (m/w), Masters (m) und Senioren
Compound Jugend (m/w)
Im Rahmen der Finale des Bogen-Weltcups in Las Vegas im Februar 2018 wurde er in die Archery Hall of Fame aufgenommen.
Diese Archery Hall of Fame hat sich in Springfield im US-Bundesstaat Missouri ein Museum eingerichtet, in welchem Erinnerungsstücke der geehrten Personen zu sehen sind. Die Organisation besteht seit 1971. Seit damals werden regelmäßig Akteure geehrt, welche sich in besonderem Maße für den Bogensport einsetzen oder eingesetzt haben. Seien es Bogenschützen mit herausragenden Leistungen, Pioniere im Bogenschießen oder wie im Fall von Werner Beiter, Menschen, welche mit ihren Ideen und Entwicklungen den Bogensport maßgeblich beeinflusst haben. Aus zahlreichen Nominierungen jedes Jahr wählen im Schnitt 65 Repräsentanten aus Mitgliedern der Hall of Fame, Vorstandsmitglieder, sowie Repräsentanten von nationalen Verbänden, unterstützenden Organisationen und Medienmitgliedern aus dem Bereich Bogensport die zu ehrende Person aus.
Rick McKinney, seit 2014 amtierender Präsident der Archery Hall of Fame, mehrfacher Olympiateilnehmer und Weltmeister im Einzel und der Mannschaft und vor allem Freund von Werner Beiter seit den ersten Stunden, würdigte dessen Verdienste vor einem großen Publikum. Jahna Davis-Jurenka, u.a. Weltmeisterin im Feldbogenschießen und mehrfache nationale Meisterin und US-Team Mitglied präsentierte den Award. Die Töchter Nicole und Simone nahmen die Auszeichnung entgegen und bedankten sich für die große Ehre.
Werner Beiter’s Tochter Simone bedankte sich und erinnerte sich: „Mein Vater hat immer ein offenes Ohr für die technischen Probleme der Bogenschützen gehabt und hat es geliebt, dafür Lösungen zu finden. Das Turnier in Las Vegas war für ihn immer ein besonderer Ort mit besonderen Menschen gewesen, sodass die Ehrung in diesem Rahmen ihn sicher besonders glücklich gemacht hätte.“
Bundesligafinale 2018: Berlin gewinnt, Querum mit neuem RekordDas Bundesligafinale der Saison 2017/2018 ist Geschichte. Am gestrigen Samstag endete das 21. Bundesligafinale, dass zum dritten mal in Folge in Wiesbaden ausgetragen wurde, mit einem Sieg für BSC BB Berlin. Berlin gewinnt den Meisterspiegel damit zum vierten mal, und nähert sich damit Rekordmeister Welzheim, die in der Geschichte insgesamt 6 mal siegreich waren.
Dabei sah es zwischenzeitlich nicht danach aus: In der Vorrunde zeigten die Berliner eine solide Leistung, hatten aber gegen Blankenfelde und vor allem gegen Welzheim etwas pech, letzteres Spiel verloren sie mit 58, 58, 57 in drei Passen klar 5 zu 1. Durch den Gleichstand in Punkten zwischen Berlin und Welzheim wurde anschließen um den Einzug ins Halbfinale gestochen. Das Stechen gewann Welzheim – nur um wenige Minuten später zu erfahren, dass es überhaupt kein Stechen hätte geben dürfen. Die Regeln besagen, dass nur gestochen wird, wenn es eine Gleichheit in Punkten und Satzpunkten gibt. Das war aber nicht der Fall: Berlin lag mit 11 Satzpunkten 2 Satzpunkte vor Welzheim.
Von dem Schock des vermeintlichen Ausscheidens erholte sich Berlin offenbar schnell, im Halbfinale gegen Tacherting waren fabelhafte Ergebnisse zu bestauen, das Match endete entsprechend 6:0 für Berlin.
Das zweite Halbfinale war nicht weniger hochklassig: Nur fünf Neuner schossen die Blankenfelder in vier Sätzen, fast 59 Ringe im Durchschnitt, und sicherten sich so den Einzug ins Finale. Da war der SV Querum chancenlos, der gerade im Halbfinale die einzige Schwäche des Tages zeigte. Man kann treffend darüber spekulieren, ob das Finale anders ausgeganen wäre, hätte Querum es dorthin geschafft. Denn nicht nur war der SV Querum im Finale um Platz 3 „wieder da“, Querum reiht sich mit seiner Tagesleistung auf Platz 1 der ewigen Bestenliste der Bundesligafinals ein. 9,72 Ringe pro Pfeil haben Florian Floto, Thomas Hasenfuß und Heiko Keib gemittelt über den ganzen Tag geschossen, 58,3 Ringe pro Passe. Kein Team hat je in der Geschichte des Bundesligafinales einen so hohen Tages-Durchschnitt abgeliefert. Ärgerlich für das Team um Petra Kastellan, dass es mit dieser Leistung diesmal „nur“ für Platz 3 gereicht hat.
Es gewinnt damit zum achten mal in Folge ein Team aus der Bundesliga Nord das Bundesligafinale, wie sich aus folgender Liste übersichtlich ergibt. Querum muss sich nicht ärgern, als Erstplatzierter aus der Nord-Liga nicht gewonnen zu haben, offenbar ist das gar nicht mehr so leicht. 6 Jahre ist es her, dass der erste aus einer Liga auch das Finale gewonnen hat.
Tilman Bremer
Marc Dellenbach wird neuer Nachwuchs-Bundestrainer BogenMarc Dellenbach wird der neue Bundestrainer Bogensport für den Nachwuchs. Der 43-jährige Franzose tritt ab dem 1. April die Nachfolge des im vergangenen Jahr altersbedingt ausgeschiedenen Viktor Bachmann an und wird während des Bundesligafinals Bogen am 24. Februar in Wiesbaden offiziell vorgestellt.
„Aufgrund seiner weitreichenden Erfahrungen und Erfolge in verschiedenen Bereichen des Bogensports und seiner sozialen Kompetenz auch im Umgang mit Nachwuchssportlern sind wir zuversichtlich, mit der Nachbesetzung eine sehr gute Lösung für diese wichtige Position gefunden zu haben“, sagt Heiner Gabelmann, Sportdirektor des Deutschen Schützenbundes (DSB).
Mit Dellenbach präsentiert der DSB einen ausgewiesenen Experten auf der wichtigen Position des Nachwuchs-Bundestrainers. Viermal verantwortete er die französischen Bogenschützen bei Olympischen Spielen (2004 bis 2016) und feierte mit zwei Olympia-, drei WM- und zwölf EM-Medaillen zahlreiche Erfolge. Seine Führungsqualitäten zeigte der dreifache Familienvater zudem seit 1998 als Direktor des Bundesstützpunktes in Paris. Den Nachweis, auch im Nachwuchsbereich erfolgreich zu agieren, erbrachte er in der Zeit von 1998 bis 2002, als Dellenbach zunächst als Assistenz-Bundestrainer und dann als Chef-Bundestrainer der Jugend drei Medaillen auf EM-Ebene für den französischen Verband gewann.
Marc Dellenbach sagt zu seiner kommenden Aufgabe: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und danke dem DSB für das Vertrauen. Ich kenne Bundestrainer Oliver Haidn und Assistenz-Trainerin Natalia Butuzova von den internationalen Turnieren gut und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen wie auch mit den verantwortlichen Trainern auf Landesebene. Ich bin mir sicher, dass wir alle die gleiche Vision von Top-Leistung haben. Junge Athleten sind die Zukunft und ich möchte mit meiner Erfahrung helfen, sie besser zu machen.“
Dellenbach wird seine Arbeit schwerpunktmäßig am Bundesstützpunkt Berlin-Hohenschönhausen verrichten und sich dort um die Betreuung der DSB-Nachwuchskaderathleten kümmern. Seine ersten wichtigen internationalen Einsätze hat der neue Nachwuchs-Bundestrainer bei den Junioren-Europameisterschaften in Patras/Griechenland (26. Juni bis 1. Juli) und den Youth Olympic Games in Buenos Aires (11. bis 18. Oktober).
„Natürlich ist es von uns allen das Ziel, in Tokio 2020 und in Paris 2024 Medaillen zu gewinnen. Auf dem Weg dorthin sind zahlreiche Wettkämpfe und es ist viel zu tun. Talent, Training und Zeit sind die Faktoren, um ein Champion zu werden, und ich glaube, dass in Deutschland im Nachwuchsbereich und in den Ländern sehr viel Potenzial ist“, so Dellenbach.
Wir stellen vor: den Bogenclub Villingen-Schwenningen
Bodenständiger Verein mit solider Perspektive
Der Bogenclub Villingen-Schwenningen hat sich in der Zwischenzeit nicht nur in der DSB-Hallen-Bundesliga etabliert, sondern es ist ein Verein, der in vielerlei Hinsicht in vorbildhafter Weise auf sich aufmerksam macht. Das Bogensport Magazin hat sich mit Jürgen Löchelt, dem ersten Vorsitzenden des Vereins unterhalten.
Mehr in der nächsten Ausgabe vom BOGENSPORT MAGAZIN
Warum ein Finger über und zwei drunter?Eine Träumerei in Bezug auf den mediteranem Griff: von Steve Ruis
Ich verbringe viel Zeit damit, über Bogenschießen nachzudenken und, naja, darüber zu lesen. Ich las eines der letzten Bücher von Hugh Soar, als ich ein wenig ins Träumen kam. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Bogenschießens, vor allem eines Langbogens, aber in der westlichen Tradition gibt es nicht viel mehr.
Anweisungen zum Bogenschießen waren schwer zu bekommen. Die Bücher Hugh stammen aus dem 15. Jahrhundert und später. Chinesische Quellen sind dem frühesten arabischen Buch sehr ähnlich, von dem ich weiß, dass es um 1500 datiert ist. Was also taten wir bevor es Buchhandlungen und Bücher für Bogenschützen zur Selbsthilfe gab?
Eine andere Träumerei
Ich stelle mir vor, dass die Dinge so waren wie in den meisten Gesellschaften. Kleine Jungen (und gelegentlich Mädchen) liefen herum und kümmerten sich um ihre Ältesten. Als ihre Väter in der Praxis Pfeile verloren, liefen kleine Jungen herum und machten Pantomime (schossen imaginäre Pfeile aus imaginären Bögen). Ein liebender Elternteil könnte einem Kind einen gebogenen Stock geben, an dem ein Stück Schnur als Spielzeug befestigt ist. Irgendwann wurde dem Kind ein bescheidener Bogen mit Pfeilen geboten, um es „auszuprobieren“.
Gab es Anweisungen oder war es hauptsächlich „Affen sehen, Affen machen“? In Kung-Fu-Filmen wurde die Anleitung vor langer Zeit von Kindern mit Stirnband, einem Grunzen und einer groben Neupositionierung des kindlichen Körpers und einem Befehl zum „Wiederholen“ gemacht. Ich kenne niemanden, aus der Geschichte der wirklich wusste, wie es ging.
Leute, die primitive Völker studieren, haben einige Einsichten, aber was in den letzten 60.000 Jahren getan wurde, (das wäre in etwa die Zeitperiode, in der die Existenz von Bögen und Pfeilen definiert ist) weiß niemand.
So, warum ist also der mediterane Griff „ein Finger über und zwei unter?“
Mehr in der nächsten Ausgabe vom BOGENSPORT MAGAZIN.
Bundesligafinale Bogen: Lisa Unruh: „Wir wollen ins Finale!“Als Nordzweiter zog der BSC BB-Berlin in das Bundesligafinale am 24. Februar in Wiesbaden ein. Das Team um die Olympiazweite Lisa Unruh geht als Mitfavorit in das Schießen und will bei der 21. Auflage des Wettbewerbs zum fünften Mal den Titel holen.
In der Vorrunde zeigten die Berliner wenig Schwächen und verloren von 28 Matches nur fünfmal: „Ein zweiter Platz ist eine sehr gute Ausgangsposition, und wir haben die vier Wettkampftage gut gemeistert und hatten Spaß“, zeigte sich Unruh zufrieden. Die 29-Jährige liebt den Wettkampf in der Bundesliga: „Es macht immer wieder sehr viel Spaß, als Team zu schießen und auch zu gewinnen. Ich finde die Bundesliga sehr wichtig.“
Zumal das Finale in Wiesbaden nicht nur sportlich ein echtes Highlight ist, sondern auch von der Aufmachung ganz groß aufgezogen wird: „Die Zuschauer können sich auf eine gute Show, viele spannende Matches und tollen Bogensport freuen“, macht Unruh Werbung für ihren Sport. Auch, weil der Ausgang nach ihrer Aussage sehr offen ist: „Jeder kann gewinnen in diesem Sport! Das macht es sehr schwer zu sagen, wer der Favorit ist.“ Um dann aber direkt danach die eigenen Ambitionen zu unterstreichen: „Das Ziel ist, ins Finale zu kommen und uns gut zu präsentieren.“
So, wie bei der kürzlich zu Ende gegangenen Hallen-WM in Yankton/USA, bei der sich Unruh an der Seite von Elena Richter (Berlin) und Michelle Kroppen (Ebersberg) die Goldmedaille sicherte. Richter holte sich zudem noch Einzel-Gold und hätte sicherlich nichts dagegen, wenn es in Wiesbaden erneut nach ganz oben aufs Treppchen ginge.
Tickets für das Bundesligafinale in der hessischen Landeshauptstadt gibt es in der Geschäftsstelle des Deutschen Schützenbundes (Lahnstraße 120, 65195 Wiesbaden), per E-Mail: tickets@dsb.de oder über Telefon: 0611/46 807 82. Das Finale wird live im kostenlosen Livestream bei www.sportdeutschland.tv übertragen.
Tex:t DSB, Foto: Eckhardt Frerichs
Hallen-WM Bogen: Doppel-Gold für deutsche FrauenSensationelles Abschneiden der deutschen Frauen bei der Hallen-Weltmeisterschaft Bogen im amerikanischen Yankton: Zunächst holte das Team mit Michelle Kroppen, Elena Richter und Lisa Unruh durch ein 5:3 über Russland den WM-Titel, anschließend setzte sich Elena Richter im Einzelfinale 7:3 gegen Aida Roman/MEX die WM-Krone auf.
DSB-Frauen konstant stark
Die deutsche Mannschaft schoss konstant und bezwang Japan (5:3) und Frankreich (5:1) auf dem Weg zu Gold. Auffallend dabei: Immer wenn das Team unter Druck stand, zeigte es seine beste Leistung und Nervenstärke. So im Viertelfinale gegen Japan, als es 0:2 zurücklag, dann aber nur noch ein Unentschieden zuließ und das Match mit einer makellosen 60 beendete. Im Finale gab es ein ähnliches Bild. Russland ging in Führung, aber die deutschen Frauen konterten und fielen sich nach dem letzten Schuss von Unruh in die Arme: „Es war ein sehr gutes Match von den Ringen her, immer sehr eng“, sagte die Olympia-Zweite von Rio. Und Michelle Kroppen ergänzte: „Es war für mich das erste Goldmefinale mit den Mädels, das hat Riesen-Spaß gemacht mit den Beiden, und ich habe es total genossen.“
Richter holt dritten deutschen WM-Einzeltitel
Doch damit nicht genug, denn Elena Richter legte noch nach. Im Viertelfinale bezwang sie die Russin Tuisna Dashidorzhieva 6:2, ehe ihr im hochklassigen Halbfinale gegen die Japanerin Miyaki Fumiyo beim 6:4-Sieg ihr „Meisterstück“ gelang. Viermal trennten sich die Konkurrentinnen auf höchstem Niveau (2x 30 Ringe, 2x 29 Ringe) Unentschieden, sodass die dritte 30 von Richter den Unterschied ausmachte. Das Finale verlief ähnlich spannend, mit dem zweiten Satz ging Richter in Führung und machte mit dem letzten Schuss ins Gold ihr Glück perfekt: „Ich war Ko heute und war froh, dass ich mich danach gleich hinsetzen konnte. Aber ich hatte vorher schon gewonnen, weil ich eine Medaille sicher hatte, deswegen konnte ich mein Ding machen. Es ist Wahnsinn, weil ich zuvor schon mein Gold mit dem Team gewonnen hatte.“ Nach den WM-Titeln von Carina Winter (2009) und Lisa Unruh (2016) war es der dritte Einzeltitel in der Halle für eine deutsche Recurverin.
Der Weg zum WM-Titel
Team Deutschland
1/4: 5:3 JPN
1/2: 5:1 FRA
1/1: 5:3 RUS
Elena Richter
1/4: Tuisna Dashidorzhieva/RUS 6:2
1/2: Miyaki Fumiyo/JPN 6:4
1/1: Aida Roman/MEX 7:3
Das deutsche Herrenteam mit Cedric Rieger, Florian Kahllund und Maximilian Weckmüller konnte mit den Frauen nicht mithalten und unterlag bereits im 1/8-Finale gegen Frankreich 1:5. Und auch im Einzel schied das Trio bereits nach der Qualifikation aus.
Text und Bild: DSB
Deutsches Damenteam steht im Goldfinale der Hallen-WM 2018!Michelle Kroppen, Elena Richter und Lisa Unruh stehen als Team bei der Hallenweltmeisterschaft 2018 im Goldfinale. Das Trio konnte sich im 1/4-Finale mit 5:3 gegen Japan durchsetzen.
Im Semifinale trafen die drei Berlinerinnen auf Frankreich und setzten sich mit 5:1 durch. Das Goldfinale wird am Sonntag, den 18.02.2018 ausgetragen und hier trifft das deutsche Team auf Russland. Im Bronzefinale stehen die Ukraine und Frankreich. Damit wird Deutschland zwei Medaillen von der Hallen-WM in Yankton/USA mitbringen. Denn auch Elena Richter wird am Sonntag im Goldfinale stehen.
Das deutsche Herrenteam mit Cedric Rieger, Florian Kahllund und Maximilian Weckmüller unterlag bereits in der ersten Runde. Dieses Match gegen Frankreich endete für die Deutschen mit 1:5. Das Goldfinale der Herren bestreiten die Niederlande und Australien. Um die Bronzemedaille kämpfen die Ukraine und Russland.
Bild: WA
Text: Günter Kuhr
Elena Richter steht im Goldfinale der Hallen-WM 2018 in YanktonBei der Hallenweltmeisterschaft in Yankton/USA steht Elena Richter im Goldfinale. Im Semifinale bezwang die Berlinerin Miyaki Fumiyo aus Japan mit 6:4. Im Goldfinale trifft sie am 18. Februar auf Aida Roman aus Mexiko. Eine Medaille ist Elena Richter damit bereits sicher.
Lisa Unruh unterlag im 1/8-Finale mit 0:6 gegen die Französin Adiceom Audrey. Unruh war bereits am Vortag gesundheitlich angeschlagen und schoss in der Qualifikationsrunde nur eine Passe, konnte sich dennoch für Matche qualifizieren. Michel Kroppen musste die Ukrainerin Pavlova Anastasia im 1/8-Finale mit 3:7 an sich vorbeiziehen lassen. Die deutsche Damenmannschaft wird im 1/4-Finale gegen Japan antreten. Hier ist alles offen.
Nachdem Cedric Rieger am Vortag Brady Ellison aus dem Rennen warf, traf er heute auf Tomatsu Daisuke aus Japan und unterlag mit 6:2. Damit ist nun keiner der deutschen Herren im Finale um die Medaillen vertreten. Die deutsche Herrenmannschaft trifft im 1/8-Finale auf das Team aus Frankreich.
In der weiblichen Juniorenklasse konnte Charline Schwarz im 1/16-Finale die Mexikanerin Rivera Alexa mit 6:2 bezwingen. Im 1/8-Finale traf sie auf Plotnikova Tatiana aus Russland und trieb das Duell zunächst auf 5:5. Mit dem Stechpfeil unterlag sie schließlich, platzierte ihn in der 9, Plotnikova Tatiana konterte mit einer 10. Trotz ihrer guten Leistung von Charline Schwarz endete ihre Chance auf eine Medaille bei der Weltmeisterschaft.
Deutsche Compoundschützen nahmen an der Hallen-WM 2018 nicht teil.
Günter Kuhr